Neues Jahr, neue Arbeitsmoral?

Februar, 2019 von Ines Külper in Allgemein, Co-Working, Yorck Share


Man kennt es: Der erste Monat des neuen Jahres ist vorbei und von den Neujahrsvorsätzen sind häufig nur noch Neujahrsansätze übrig geblieben. Für viele Selbstständige ist das Thema Disziplin und Struktur dabei ein riesiges Thema. Denn häufig ändern sich Prioriäten, Zeitpläne oder sogar der Arbeitsplatz.

Wenn man dann noch mit Ablenkungen oder Motivationsschwierigkeiten zu kämpfen hat, geht die negative Gedankenspirale schnell los: "Ich weiß, ich sollte ja, aber nicht heute, so kann ich doch nicht arbeiten, aber morgen erledige ich das ganz bestimmt...". Der Griff zum Handy, Ablenkung beim Surfen, das plötzliche Bedürfnis die ganze Wohnung zu putzen... Unser Blick fällt dauernd auf unerledigte Aufgaben, die Konzentration schwindet im Minutentakt. Was bleibt, ist das permanente schlechte Gewissen und wachsende Überforderung.

Von Null auf Produktiv unter einer Stunde? Keine Zauberei, sondern dank der Lock-In-Strategie möglich.

Wir verraten euch heute, wie ihr diesem Negativkreislauf entkommen könnt, denn Laura hat durch ihre Coachingerfahrung eine tolle Strategie entdeckt: Lock-In oder auch die "Schließ dich weg"-Strategie. Das Geheimnis: Einen neutralen Raum ohne Ablenkungen schaffen und das Gehirn zur Produktivität "zwingen".

Worauf ihr dabei achten müsst? Wir haben da ein paar Tipps für euch:

Tipp 1: Keine Ablenkung

Klingt simpel, ist es aber nicht. Maximaler Lock-In bedeutet: Handy weg, Internet kappen, Tablet weg. Alles, was du nicht zwingend zum Arbeitsprozess benötigst, wird nicht mit in den Raum genommen. Am besten befindet es sich sogar so weit weg wie möglich. Ein Coach aus Laura's Netzwerk schwört sogar auf einen kleinen Safe mit Timer, in den er Dinge einschließt, die ihn möglicherweise in Versuchung führen könnten.

Tipp 2: Ausreichend Zeit

Ein klares Zeitfenster hilft enorm weiter. Minimum 1h, je nach Aufgabe sind aber auch 2-4h sinnvoll, wenn ihr in den sogenannten "Flow", den optimalen Konzentrationszustand, kommen wollt. Wichtig ist: Nicht vorher aufgeben. Auch wenn es sich komisch anfühlt und ihr minutenlang vor euch hinstarrt. Irgendwann klickt es und euer Gehirn stellt sich dank mangelnder Alternativen auf die Arbeit ein. Denn: Niemand kann sich unbegrenzt langweilen.

Tipp 3: Neutrale Umgebung

Das eigene Zuhause ist für die meisten der denkbar ungünstigste Ort zum Arbeiten, da es viel Selbstdisziplin verlangt. Denn neben dem Berg voll Wäsche oder Abwasch oder Rechnung plötzlich ungehindert kreativ oder produktiv zu werden, fällt vielen schwer. Eine tolle Alternative sind daher flexibel buchbare Räume. Wir unterstützen euch im Yorck Share gern damit, besonders die zwei Therapieräume oder die zwei Büros eignen sich hervorragend, um sich mal ein paar Stunden ungestört zu verabschieden und richtig loszulegen. Wenn ihr noch weitere Materialien wie ein Whiteboard, Flipchart, Stifte oder eine Pinnwand braucht: kein Problem. Guten Kaffee gibt es übrigens auch.

Funktioniert das auch für Kreativität?

Tatsächlich: ja. Unser Gehirn kann den Zustand des "nichtstuns" ungeübt nur schwer aushalten. Probier es doch einfach mal aus, du wirst überrascht sein, was ein leerer Tisch, aufgeräumter Raum und Platz zum Schreiben alles verändern kann. Die Kunst liegt im Anfang. Selbst wenn man 45 Minuten nur Blödsinn aufschreibt, irgendwann stößt man zwangsläufig auf Gold. Und wenn nicht, hat man es wenigstens mit aller Kraft versucht anstatt einen weiteren Tag zu verplempern.

Ihr wollt mehr über die Lock-In-Strategie erfahren oder habt noch Fragen? Kommentiert einfach, schreibt uns gern oder werdet gleich aktiv und probiert es mal in einem unserer schönen Räume aus!